Krimkrise: Endet Deutschland in einer Gaskrise? – Holz ist und bleibt krisensicher

Veröffentlicht von | April 15, 2014 | Allgemein | Kein Kommentar

Wussten Sie, dass Deutschland ca. 36 Prozent seiner Öleinfuhren und 35 Prozent seiner Gaseinfuhren aus Russland bezieht?

In den Gaskrisen der Jahre 2006 und 2009 hatte Russland der Ukraine den Gashahn bis zu zwei Wochen lang zugedreht. Grund dafür war der ukranische Energiekonzern Naftogaz, der seine Schulen nicht bezahlen konnte.

Bis 2012 wurden 80 Prozent des Erdgases durch Pipelines in der Ukraine nach Europa transportiert. Die Krisen verschärften allerdings die Situation und so wurde unter anderem die Nordstream-Pipeline in Betrieb genommen, die Gas direkt durch die Ostsee nach Deutschland führt. Heute werden ca. 50 Prozent des Erdgases durch die Ukraine geleitet.

Sollte sich der Konflikt mit Russland fortsetzen, müsste die Europäische Union  darüber nachdenken Sanktionen zu verhängen und die Öl- und Gaslieferungen aus Russland zu stoppen.

Doch wie wird dann in Deutschland geheizt?

Öl gibt es auf dem Weltmarkt genug, diese Lieferungen ließen sich relativ problemlos anderswo einkaufen, bei Erdgas fällt es schwerer Alternativen zu finden. So wird momentan bereits über das unkonventionelle Frackingverfahren als Gasfördermethode diskutiert.

„Beim Streit über Sanktionen gegen Russland geht es auch immer wieder um Energie. Es gibt Alternativen zum russischen Öl und Gas – doch die sind nicht immer billig.“, heißt es im Tagesspiegel. So ist bei einem weiteren Konflikt mit Russland von einem Anstieg der Öl-und Gaspreise auszugehen.

Mit Holz als Brennstoff sind Sie immer auf der sichereren Seite – auch in Krisenzeiten.

Die steigenden Preise für fossile Brennstoffe haben bereits in den letzen Jahren zu einer Energiewende geführt. Diese Entwicklung wird durch die Krimkrise verschärft und so rücken alternative Heiztechniken immer mehr in den Fokus des Kundeninteresses. Der CO2 neutrale Brennstoff Holz steht für umweltbewusstes und kostengünstiges Heizen. Holz ist außerdem ein zukunftssicherer Brennstoff, wie folgender Ausschnitt aus dem Bericht zum „Internationalen Jahr des Waldes 2011“ der Eurostat veröffentlicht:

Trotz steigender Nutzung wiesen die Holzvorräte in deutschen Wäldern eine positive Bilanz aus. […] Der Zuwachs der Holzvorräte [übertrifft] den Einschlag um rund 40 Prozent. Insgesamt ist heute fast ein drittel der Staatsfläche damit bedeckt. Damit verfügt Deutschland über den größten Holzbestand Europas, noch vor Frankreich und Schweden.“

Alois Staudacher

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