So schützen Sie Ihre Kaminofenscheibe vor Ruß

Veröffentlicht von | Januar 07, 2014 | Rohem | Kein Kommentar

verrußte Scheibe

Nicht nur erfahrene Kaminbesitzer wissen, wie schnell eine Kaminscheibe verrußen kann.

Im Folgenden ein paar Hinweise, wie Sie verhindern, dass die Scheiben Ihres Kamineinsatzes schwarz werden und die schöne Sicht auf das Feuer trüben.

Absolute Priorität hat die Verwendung von trockenem Brenngut, wie z.B. Holz oder Holzbriketts. Ihr Brennholz sollte eine maximale Restfeuchtigkeit von 20% nicht überschreiten. Hierfür ist die Lagerung entscheidend. Wenn Brennholz optimal gelagert wurde, kann frisch geschlagenes Holz bereits nach einer Sommerperiode verbrannt werden. Voraussetzungen sind hier insbesondere eine regengeschützte Abdeckung des Holzstapels und bereits gespaltenes und ofenfertig gesägtes Stammholz. Ebenso sollte der Lagerplatz an windexponierter Stelle liegen und möglichst der Sonne zugewandt sein. Wenn die Lagerbedingungen weniger günstig sind, dann sollte es auf jeden Fall zwei bis drei Jahre gelagert werden.
Übrigens führt feuchtes Holz neben dem Rußproblem außerdem zu Energieverschwendung, da das beinhaltete Wasser mit aufgeheizt und verdampft werden muss.

Wenn das Brenngut im Ofen dann richtig brennt, sollte man darauf achten, die Brennkammer immer gut heiß zu halten, denn umso sauberer ist die Verbrennung. Außerdem immer darauf achten, dass ausreichend Brennmaterial im Ofen ist. Es gilt, ein reines Glimmen des Brenngutes zu verhindern, da dabei viele Rauchgase entstehen, die für das Absetzen von Ruß an der Kaminofenscheibe sorgen.

Ist es soweit, dass Sie den Kaminofen ausgehen lassen möchten, so aktivieren Sie alle Zuluftsysteme, damit das verbleibende Brenngut möglichst schnell abbrennt und dadurch keine Rauchgase mehr entwickeln kann.

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