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10 Ofengeheimnisse

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10 Ofengeheimnisse, die Sie vor dem Kauf beachten sollen 

 

Ein loderndes Feuer erfüllt unsere Herzen. Bei der großen Auswahl an Kaminen , kann es einem jedoch schon mal schwer fallen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Bei Ihrer Informationssuche stoßen Sie an Ihre Grenzen, denn es gibt keine komprimierte Übersicht der wichtigsten Kriterien eines guten Kaminofens? Profitieren Sie von einem fundierten Fachwissen, das alles auf den Punkt bringt.

Wussten Sie zum Beispiel, dass der Feuerkessel Ihres Kamins eine Dicke von 4 mm nicht unterschreiten sollte? Je dicker der Feuerkessel, desto stabiler ist er und desto länger werden Sie Freude an ihm haben.

Lassen Sie sich 10 weitere Ofengeheimnisse zukommen und seien Sie anderen Ofensuchern einen Schritt voraus. Mit unseren Ofengeheimnissen werden Sie nämlich mit Sicherheit die wichtigsten zu beachtenden Faktoren kennenlernen.

Ofengeheimnisse 

 

Nachhaltig Heizen

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Im Winter seine durchgefrorenen Füße einem Kaminofen entgegenzustrecken ist purer Luxus. Dieser „Luxus“ hat aber auch riesige Vorteile: Holz ist derzeit die günstigste und umweltfreundlichste Methode Wärme zu erzeugen und spart außerdem enorm viel CO2 und Heizkosten.

In gut gedämmten Häusern kann ein wassergeführter Kaminofen nun als alleinige Zentralheizung für Heizwärme und Warmwasser dienen. Damit der Ofen nun allerdings im Sommer nicht für warmes Duschwasser angefeuert werden muss, empfielt sich die Kombination mit einer Solaranlage. Diese sorgt nun in den warmen Monaten für warmes Wasser, wenn der Ofen aus bleibt.

Diese Kombination steht für nachhaltiges und umweltfreundliches Heizen. Die Kraft der Sonne in Verbindung mit Holz sind die wichtigsten Komponenten für unsere unschlagbaren Komplettangeboten aus Solaranlage, wasserführender Kamineinsatz, sowie allen weiteren wichtigen Komponenten zur Installation. Steigen Sie um und sparen Sie deutlich an Heizkosten!

Informieren Sie sich (neben dem BAFA) auf http://www.energiefoerderung.info/ über weitere, lokale Förderungsmöglichkeiten.

 

 

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Energiekosten senken – Solaranlagen weit vorne…

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Die günstigste Energiequelle ist derzeit Solaranlage – rechnet das Fraunhofer ISE-Institut vor, das zum vierten Mal die Stromerzeugungskosten von verschiedenen Quellen betrachtet. Nach Angaben deutscher Wissenschaftler produzieren erneuerbare Energiequellen bereits heute Energie billiger als herkömmliche Stromkraftwerke.

Die Kosten für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen sinken ständig und sind kein Hindernis mehr für die Erzeugung sauberer Energie. Neu gebaute Solaranlagen und On-shore Windenergieanlagen in vorteilhaften Lagen sind bereits günstiger als Kraftstoffe für Kohlekraftwerke, und dieser Trend wird sich in der Perspektive von 2035 noch verstärken.

Die Fraunhofer-ISE-Studie berücksichtigt die aktuellen Trends in der Technologie- und Kostenentwicklung wie unabhängige Solar und Photovoltaik-Leistung, erhöhte Volllast stunden für Windenergieanlagen und neue Preiskennzahlen.

Der Analyse zufolge sind die Solar und Photovoltaik-Anlagen derzeit die profitabelste Technologie in Deutschland. Je nach Anlagentyp und Intensität der Sonneneinstrahlung schwanken die Stromerzeugungskosten zwischen 3,71 und 11,54 Cent / kWh. Je nach Anlagentyp variieren die Systemkosten zwischen 600 und 1.400 Euro / kWp.

Niedrige Produktionskosten – von 3,99 bis 8,23 Eurocent / kWh machen die Wind-Technik zur zweit wirtschaftlich profitabelsten Technologie in Deutschland. Wie das Institut berechnet, produzieren Windräder in guten Lagen, Energien aus erneuerbaren Quellen, billiger als neue Kohle- oder Gaskraftwerke.

Offshore-Windenergieanlagen wiederum sind trotz höherer durchschnittlicher Arbeitsstunden mit Volllast bis zu 4500 Stunden pro Jahr immer noch deutlich teurer. Die Produktionskosten liegen in diesem Fall zwischen knapp 7,49 Eurocent und 13,79 Eurocent / kWh, was hauptsächlich auf höhere Installations- und Betriebskosten (3 100 Euro bis 4 700 Euro / kWh) zurückzuführen ist.

Vor diesem Hintergrund nimmt die Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugung aus konventionellen Quellen ab. Das Fraunhofer ISE-Institut rechnet damit, dass die Energieproduktion aus dem in diesem Jahr errichteten Braunkohlekraftwerk etwa 4,59 Eurocent / kWh auf knapp 7,98 Eurocent / kWh betragen wird.

Am teuersten in dieser Kombination ist die Gasenergie. Bei einem in diesem Jahr errichteten Gaskraftwerk melden deutsche Wissenschaftler die Kosten der Energieerzeugung von 11,03 Eurocent / kWh auf 21,94 Eurocent / kWh.

Integriertes Heizsystem – Solaranlage und Wasserführender Kamineinsatz

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Wasserführender Kamineinsatz und Sonnenkollektor sind Geräte, die ökologisch und preiswert zu Produktion der Wärme genutzt werden können, vorausgesetzt, die sind in einem Heizsystem integriert . Die Integration beider Geräte ermöglicht den Einsatz von funktionalen Lösungen nicht nur im Winter, sondern auch in der Sommersaison.

Wie kombiniert man sie, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen?

Solarkollektoren können in den Sommermonaten genügend Wärme für die Warmwasserbereitung bereitstellen.

Die Installation von Warmwasser, das nur mit Kollektoren ausgestattet ist, ist jedoch eine sehr teure Lösung. Dies würde den Kauf eines großen und perfekt isolierten Behälters und mehrerer Sonnenkollektoren erfordern. Eine bessere Lösung ist ein Kollektorsystem mit einer Feuerstelle mit einem Wassermantel, der als Energiepuffer dienen kann. Wie funktioniert diese Installation?

Integrierte Heizung mit Energiepufferfunktion

Der in Funktion des Solarenergiepuffers wirkende Kamin sendet die überschüssige Energie an die Wärmeverbraucher – Heizkörper, Fußbodenheizung, Badheizung oder zurück an den Warmwasserspeicher.

Dank der Zusammenarbeit mit dem Ladomat wird die Energie im Wassermantel des Kamins gepuffert, was die Solaranlage vor Überhitzung schützt. Diese Lösung ermöglicht die Nutzung von Wärme aus Sonnenkollektoren nicht nur für die Aufbereitung von heißem Brauchwasser, sondern auch für die Beheizung von Gebäuden. Ein weiterer Vorteil ist, dass das gesamte System vollautomatisch arbeitet – sagt Herr Köppen von der Firma Rohem Kamine & Feuerungstechnik, die ein integriertes Heizsystem anbieten.

Die Integration von Heizung ist eine einfache Möglichkeit, Geld zu sparen. Integrierte Heizung ist ein System, das erneuerbare Energiequellen nutzt, um Warmwasser in Einfamilienhäusern zu heizen und aufzubereiten. Es besteht aus Solarkollektoren, einem Warmwasserspeicher, einer Feuerstelle mit Wassermantel, einem Gaskessel und einem Ladomat – einem Gerät, das die Energie steuert und an die Wärmeempfänger umleitet. Alle Geräte sind so miteinander verbunden, dass sie sich gegenseitig ergänzen und nur so viel Wärme für die Installation bereitstellen, wie es gerade benötigt wird.

 

Die Notwendigkeit, das Haus im Winter zu heizen, führt dazu, dass wir im Kamin ohne Pause heizen. Modelle, die mit einem Wassermantel ausgestattet sind, können dann heißes Wasser für den Heizsystem sowie heißes Wasser produzieren. Im Sommer muss man wegen der hohen Temperatur nicht im Kamin heizen. In dieser Situation müssen wir nach anderen Methoden zur Erwärmung von Wasser suchen. Eine scheinbar einfache Lösung für dieses Problem ist die Verwendung eines Wassererhitzers mit einer elektrischen Heizung, die jedoch aufgrund hoher Strompreise hohe Betriebskosten verursacht. Aus diesem Grund wird es eine viel bessere Lösung sein, Solarkollektoren zu verwenden, die auf freie Sonnenenergie zurückgreifen.

Integriertes Heizsystem – Solaranlage und Wasserführender Kaminofen

Heizen mit einem wasserführenden Kamineinsatz

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Die Vorteile der Heizung eines Kamins mit einem Wassermantel

Kamin mit einem Wassermantel ermöglicht eine viel effektivere Nutzung der Wärme, die beim Verbrennen von Holz entsteht, als ein normaler Kamineinsatz.

Hohe Effizienz.

Im Vergleich zu herkömmlichen Kaminen erreichen diese Geräte eine höhere Effizienz – bis zu 82%. Dies ist möglich dank des Wassermantels, der – gefüllt mit Wasser – praktisch fast den gesamten Feuerraum des Kamins außerhalb der Frontscheibe umgibt. Beim Verbrennen von Holz erhält das Wasser Wärme aus dem Ofen und heiße Abgase und überträgt diese dann auf die Zentralheizung – Wandheizkörper oder Fußbodenheizung.

Ein herkömmlicher Kamineinsatz kann jedoch effektiv nur den Raum erhitzen, in dem er sich befindet. Darüber hinaus geht der größte Teil der Wärme verloren, die mit dem in den Schornstein eintretenden Rauchgas unwiederbringlich verloren geht.

Es sorgt für eine Reduzierung der Heizkosten.

Ein Kamin mit einer Wassemantel kann eine ergänzende oder die Hauptquelle der Hitze im Haus sein. Es ist meistens mit einem wartungsfreien Gerät verbunden, beispielsweise mit einem Kessel, der mit Erdgas, Flüssiggas, Heizöl oder Elektrizität betrieben wird. Und weil die Preise dieser Brennstoffe viel höher sind als die von Holz, können wir dank der Arbeit eines Wassermantelbeitrags die Heizkosten senken.

Zum Beispiel – mit einem Kamin mit einem Wassermantel während der Heizperiode, auch für mehrere Stunden pro Tag, können Sie die Kosten für die Heizung Ihres Hauses mit Erdgas um 30-40% reduzieren.

Ermöglicht Ihnen, heißes Wasser vorzubereiten.

Meistens ist der Kamin mit einem Tank verbunden, in dem sich in einem Wassermantel erhitztes Wasser sammelt. Wenn die Kartusche nicht funktioniert, kann heißes Wasser aus dem Boiler zugeführt oder mit einer elektrischen Heizung erhitzt werden. Die Patrone kann auch heißes Wasser in einer Strömung durch eine Spule vorbereiten, die im oberen Teil des Wassermantels angeordnet ist. Aufgrund der begrenzten Leistung wird diese Lösung jedoch nicht empfohlen.

Eine andere Methode ist die Zusammenarbeit eines Kamins mit Solarkollektoren.

Ein wasserführender Kamineinsatz steht und fällt mit der richtigen Frischtluftversorgung!

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raumluftunabhaeningVielen ist nicht bewusst, dass ein moderner Kamineinsatz, besonders die wasserumspülten Varianten, für einen sauberen und starken Abbrand Frischluft benötigen.
Diese Frischluft sollte idealerweise kalt sein und von außen zugeführt werden. Es gibt gewisse Bedingungen, in denen auch die Raumluft genommen werden kann.

Im Kamineinsatz wird die frische Luft an vielen verschiedenen Stellen wohldosiert verteilt. Damit wird ein wirkungsvoller und effizienter Abbrand erzeugt und geregelt.

Ein wasserführender Kamineinsatz mit zu wenig oder keinem Frischluftanschluss brennt schlecht!
Dadurch ist das Risiko einer dreckigen Scheibe höher, Sie verbrennen deutlich mehr Holz um Energie zu erzeugen und das Flammenbild ist ebenfalls nicht so schön.

rohbauBesonders im Neubau (z.B. KfW Niedrigenergiehaus) führt kein Weg mehr an der Frischluft vorbei. Moderne Sanierungen oder neue Gebäude sind sehr gut isoliert, 3-Fach verglast und haben kaum noch Undichtigkeiten, die das nachströmen von frischer Luft baubedingt zulassen. Diese Vorhaben sollten in der frühen Planungsphase bereits die Frage der externen Frischluft bedenken und klären.

Es gibt die Möglichkeit die Frischluft von draußen zuzuführen, aber auch über einen Luft-Abgas Schornstein. Ein Luft-Abgas Schornstein besitzt i.d.R. einen Schacht für die Abgase und einen zweiten separaten für die frische Luft. Bei einem LAS Schornstein muss jedoch geprüft werden, ob die Frischluftmenge ausreichend für die Verbrennung ist.

Sind diese Punkte gegeben und der Kamin angeschlossen, sorgt die Kaminsteuerung für die richtige Dosierung der Frischluft. Zum Anheizen wird zum Beispiel mehr Luft unter dem Ascherost (Primärluft) benötigt. Diese Luft wird bei Vollbrand jedoch runtergedrosselt, da zuviel Primärluft nicht förderlich für eine saubere und effiziente Verbrennung ist. Im Vollbrand wird mehr Luft über die Abgasnachverbrennung und die Scheibenspülung in den Brennraum zugeführt.

Merke:“Es brennt nicht das Holz, sondern es brennen die Holzgase!“duo_luft_drosselklappe

In unseren wasserführenden Kamineinsätzen der aquaTECH Serie verwenden wir unser DUO System. Die an die Kaminsteuerung angeschlossene DUO-Drosselklappe besteht aus zwei Kanälen. Der erste (obere) Kanal führt die externe Zuluft unter das Ascherost und schließt sich nach Erreichen der eingestellten Temperatur. Der zweite (untere) Kanal führt externe Zuluft für die Nachverbrennung der Abgase sowie für die Scheibenspülung zu. Nach Erreichen der eingestellten Zieltemperatur schließt sich diese Drosselklappe über eine vorprogrammierte Kurve. Der größte Vorteil ist die Unabhängigkeit der Scheibenspülung in der Regelung! Die Scheibe bleibt länger sauber und beschlägt nicht.

Fünf gute Gründe für die Verwendung eines Laddomat 11-30

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Wir von ROHEM Feuerungstechnik empfehlen bei der Installation eines wassergeführten Kamineinsatzes den Einbau eines Laddomat – der Thermischen Rücklaufanhebung aus dem Hause Termoventiler.

Doch wieso ist so ein Laddomat eigentlich sinnvoll? Wir haben Ihnen einmal die 5 wichtigsten Argumente für die Verwendung einer Thermischen Rücklaufanhebung aufgeführt:

  1. Durch die Erhöhung der Rücklauftemperatur zum Kessel werden Korrosion und Kondenzwasserbildung verhindert. Dadurch wird die Lebensdauer des Kessels verlängert und Ihr Kamin spendet Ihnen auch noch zukünftig lange und zuverlässig wohlige Wärme für Ihr Zuhause.
  2. Der Laddomat sorgt aufgrund des „By-Pass“ für eine schnell erreichte Betriebstemperatur des Kessels. Dadurch steigt der Wirkungsgrad Ihres Kamins und Sie sparen bei der Menge des Brennmaterials. Ein weiterer Sparfaktor ist die Energieeffizienzpumpe, die mit einem geringen Eigenverbrauch einen erheblichen Anteil zur Effizienzsteigerung Ihres wassergeführten Kamins beiträgt.
  3. Der Ladevorgang des Pufferspeichers wird so geregelt, dass die Schichtung des Wassers im Pufferspeicher optimal erfolgt. Dadurch wird die Voraussetzung für ein bestmöglich funktionierendes Heizsystem geschaffen.
  4. Der Systemaufbau wird vereinfacht – der Laddomat passt in alle Systeme von 1 bis max. 30kW Wasserleistung.
  5. Die Ausstattung mit Kugelhähnen ermöglicht eine Wartung des Systems, ohne dass dieses entleert werden muss.

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Sie haben noch Fragen zu der Verwendung oder Funktionsweise einer Thermischen Rücklaufanhebung? Dann schauen Sie sich doch mal unser Video zur Funktionsweise eines wassergeführten Kamineinsatzes an oder wenden Sie sich direkt an einen unserer Mitarbeiter.

 

Nützliches Wissen rund ums Thema Holz

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Holz – Brennstoff mit Zukunft

Holz ist in vielerelei Hinsicht ein Brennstoff mit Zukunft. Zum einen ist Holz wirtschaftlich effektiv, da der Holzpreis stabil bleibt, während Erdgas, Erdöl und Gas ständig teurer werden. Des Weiteren ist Holz ein ökologischer Brennstoff. Das bedeutet er ist integrierbar in natürliche Kreisläufe. Im Gegensatz zu Kohle oder Erdöl, wird bei der Verbrennung von Holz nur so viel schädliches Kohlendioxid freigesetzt, wie vorher während des Wachstumsprozesses des Baumes und der Atmosphäre entzogen wurde. Zu guter Letzt ist Holz zudem besonders Nachhaltig – es kann nie mehr verbaucht werden, als neu entstehen.

Wissenswertes zum Brennstoff Holz

Der allgemeine Gedanke zum Brennstoff Holz ist häufig: schaden wir der Natur nicht, indem wir soviel Holz als Brennstoff verwenden? Die Antwort ist ganz klar: Nein! Eine 30- 40 m hohe Fichte hat im Laufe ihres Lebens Dutzende gleichartiger und anfangs gleich großer Baumnachbern verdrängt. Die Bäume, die ins Hintertreffen geraten verkümmern und sterben. Daher ist es viel umweltfreundlicher und vorteilhafter einige Bäume zu fällen, damit andere besser und vitaler wachsen können.

Wichtig ist außerdem zu wissen, dass unterschiedliche Holzarten unterschiedlich lang brennen. Der Heizwert hängt hierbei vom Alter, sowie die Anzahl der Jahresringe des Baumes ab. Dieser Heizwert wird in in kJ/kg oder in kWh/kg gemessen und macht eine Aussage darüber, welche Wärmemenge aus einem kg eines bestimmten Brennstoffes gewonnen werden kann.

Unterschieden werden die Baumarten außerdem noch zwischen Weichhölzern und Harthölzern. Die Dichte von 0,55g/cm³ ist der Grenzwert zwischen den beiden Gruppen. Alles, was darunter liegt, gilt als Weichholz, alles darüber als Hartholz. Je härter das Holz, umso länger brennt es auch.

Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Baumarten:

Weichhölzer

Rohdichte

Fichte

0,41 g/cm³

Tanne

0,41 g/cm³

Pappel

0,41 g/cm³

Douglasie

0,47 g/cm³

Kiefer

0,51 g/cm³

Linde

0,52 g/cm³

Weide

0,52 g/cm³

Lärche

0,55 g/cm³

 

Harthölzer

Rohdichte

Hasel

0,56 g/cm³

Bergahorn

0,59 g/cm³

Birke

0,64 g/cm³

Ulme

0,64 g/cm³

Eiche

0,67 g/cm³

Esche

0,67 g/cm³

Hainbuche

0,67 g/cm³

 

 

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Beurteilung der verschiedenen Holzarten ist der Wassergehalt. Je weniger Wasser im Holz, desto besser brennt es, da die eigentliche Verbrennung und Wärmeabgabe erst beginnt, sobald das Wasser verdampft ist.

Alternativen zu Scheitholz

Eine gute Alternative zu Scheitholzen bieten Holzpellets, Hackschnitzel und Holzbriketts. Holzpellets werden speziell für Einzelöfen und Zentralheizungen konzipiert und eingesetzt. Sie bestehen aus zerkleinerten Holzabfällen wie Waldrestholz oder Spänen, die dann unter hohem Druck zu 10 bis 30 Millimeter langen, rund 5 Millimeter dicken Würsten zusammengepresst werden. Die Holzpellets sollten glänzen und wenig stauben. Dunkle Pellets lassen auf einen höheren Rindenanteil schließen, was zu einem erhöhten Anfall von Asche führt.

Praxistipp: Um die Dichte von Holzpellets zu überprüfen, kann man die Pellets in ein Wassergefäß geben. Sinken sie zu Boden, stimmt die Dichte. Bleiben sie an der Oberfläche oder schwimmen auf halber Höhe, ist sie zu gering.

Hackschnitzel sind kleine Holzstücke unterschiedlicher Herkunft. Leider sind diese meist aus qualitativ schlechtem Industrieholz, Ganzbäumen oder Schlagabraum. Hinzu kommt eine komplizierte Lagerung, da ein hoher Raumbedarf besteht. Außerdem besteht Fäulnisgefahr bei nicht belüftbarer Lagerung.

Holzbriketts können im Holzofen verbrannt werden. Sie bestehen aus trockenen, unbehandelten Holzresten, welche unter hohem Druck zusammengepresst werden. Idalerweise bestehen die Briketts aus Laubholz, da diese langsamer verbrennen und dadurch ein niedriger Verbrauch gewährleistet wird. Nadelholz Briketts führen zu hohen Temperaturen und einem raschem Abbrand. 1 Tonne ersetzt 3 – 5 Raummeter trockenes Buchenholz, braucht aber nur 1 ½ Raummeter. Allerdings ist hier die trockene Lagerung noch wichtiger, als bei normalem Scheitholz, da die Briketts bei Kontakt mit Wasser aufquellen.

Praxistipp: Holzbriketts können alternativ zu Scheitholz in herkömmlichen Holzöfen verheizt werden – mit Pellets geht das nicht.

 

Heizwerte, Brennwerte und Preise

Hohe Investitionskosten in alternative Heizsysteme schrecken häufig ab und die Wahl der richtigen Heizung wird immer schwieriger. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die Ergebnisse eines Heizkostenvergleiches von test.de (2008), bei welchem Gasbrennwertkessel, Holzpelletkessel und Ölbrennwertkessel miteinander verglichen wurden.

In den Anschaffungskosten punkten hierbei ganz klar die Gasbrennwertkessel mit einem Preis von 4500 – 5800 €, sowie Ölbrennwertkessel mit einem Preis von 5590 – 7000 €. In etwa doppelt so teuer in der Anschaffung sind hingegen die Holzpelletkessel mit Geräten zwischen 10.800 und 12.600 €. Je nach System entstehen natürlich auch noch weitere Kosten für Brenn­stoff­lager und Warm­wasser­speicher (Öl und Pellets) sowie Förderschnecke (Pellets).

Alle drei  Systeme brauchen eine jährliche Wartung, sowie einen Besuch vom Schornsteinfeger. Hierbei schnitten jedoch die  Pelletanlagen am schlechtesten ab, da der Wartungsaufwand hier am größten ist. Dafür gibt es allerdings staatliche Zuschüsse für Pelletheizungen. Hier ein Beispiel: In ein bestehendes Gebäude baut eine Familie eine Pellethei­zung mit einem großen Warm­wasser­speicher (Pufferspeicher mit mindestens 30 l/kW). Dafür bekommt sie 2 500 Euro Zuschuss. Ist das Haus sehr gut gedämmt und kommt ein zusätzlicher Filter in den Schorn­stein, dann erhöht sich die Förderung sogar auf bis zu 4 750 Euro.

Preislich gesehen toppen die Holzpellets aber alles, da sie aus einem heimischen Rohstoff bestehen. In den letzten Jahren kosteten Presslinge im Schnitt etwa 4 Cent/kWh, während Öl und Gas hingegen mit 6-8 Cent/kWh fast doppelt so teuer sind. Und die Preise von Öl und Gas werden weiter steigen, wie folgende Grafik anschaulich verdeutlicht:

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Quelle: test.de

Besonders auf lange Sicht macht sich die Kostenersparnis deutlich, denn je länger die Pelletanlage läuft und je höher der Wärmebedarf ist, desto mehr rechnet sich die Anfangsinvestition. Holzpelletkessel sparen gegenüber Öl- und Gasbrennwertkessel jährlich im Schnitt zwischen 390 und 480 €. Auf eine Betriebsdauer von 20 Jahren gerechnet summiert sich das Ergebnis schließlich auf satte 7860 bis 9550 €.

Das Fazit unseres Heizungsvergleich: Die umweltfreundlichen Heizungen liegen in jedem Fall vorne. Nicht nur die Preisersparnis, sondern auch der geringe CO2-Anteil der Holzpelletkessel überzeugt. Allgemein kann man zu den Preisen noch sagen, dass die Preise von Holzpellets stark von der Entfernung zum Pellethersteller abhängen. Pellets per Tankwagen kosten frei Haus zwischen 140 und 220€ pro Tonne oder zwischen 2,9 und 4,4 Cent pro kWh. Sackware wird hingegen für 250€ pro Tonne oder 5,2 Cent pro kWh geliefert.

Bei Scheitholzen hingegen ist die Länge entscheident. Je kürzer das Holz, desto höher der Preis, denn jeder Trennschnitt kostet Zeit und damit Geld. Bei ofenfertigem Holz sind die Holzscheite bereits auf eine Länge vom 25 oder 33 cm eingekürzt und ab einem bestimmten Durchmesser zusätzlich gespalten.

 

Wie trocknet Holz am schnellsten?

Frisch geschlagenes Holz hat meist einen Wassergehalt von 50% und muss direkt nachdem der Baum gefällt wurde, gespalten werden, damit es besser trocknen kann. Das Holz ist zum Verbrennen geeignet, wenn der Wassergehalt auf 20% reduziert worden ist. An regenreichen Tagen sollte Kaminholz möglichst nicht angeliefert werden und die bestmögliche Lagerung findet man unter einem vorgezogenen Dach oder einer Holzhütte, wo es gut durchlüften kann. Am besten wird das Holz hierbei zu Kreuzstapeln aufgeschichtet, um eine optimale Trocknung zu garantieren. Auch im Keller kann Holz gelagert werden.

Eine Ausnahme bietet hier allerdings frisch geschlagenes Holz. Dieses kann im meist feuchten Kellerraum nicht vernünftig austrocknen und beginnt zu stocken oder zu schimmeln. Am besten fällt man Holz außerdem in den kalten Jahreszeiten, da sich die Bäume dann in Ruhephase befinden und nicht in ihrer vollen Pracht stehen. Das Holz weist dann den geringsten Wassergehalt auf.

 

 

 

 

 

ROHEM-Feuerungstechnik brennt für die ISH – wir resümieren 5 Tage Messe!

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Die weltgrößte Messe für energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik, sowie erneuerbaren Energien liegt nun hinter uns. Wenige Tage sind seitdem erst vergangen und wir stecken mitten in der Nachbereitung!

Doch wollen wir zunächst einmal kurz innehalten und die ISH Revue passieren lassen. 5 Tage Messe liegen nun hinter uns und im Großen und Ganzen können wir vorab schon sagen, dass die ISH für uns wieder einmal sehr erfolgreich war. Während wir einerseits bestehende Händlerkontakte pflegen und auf den neusten Stand bringen konnten, haben wir andererseits viele neue und vor allem auch internationale Kontakte knüpfen können. Die Partner, mit denen wir Bekanntschaft gemacht haben, waren dieses Jahr besonders global vertreten  und kamen teilweise aus Palästina, Japan oder auch Irland. Doch auch neue Endkunden, denen unsere Produkte gefielen, durften wir am Publikumstag kennenlernen.

Neben diesen neu entstandenen Beziehungen war es für ROHEM-Feuerungstechnik besonders interessant neue Anregungen im Bereich der Kamineinsätze zu bekommen, mit welchen wir nun weiter nach vorne blicken und uns neue Ziele setzen werden.

Summa summarum sind unsere Produkte auch dieses Jahr auf der Messe wieder gut angekommen. Im Speziellen stach hierbei besonders unser EGRA Glass HT im frühlingshaften, frischen grün hervor! Er gilt als Prestige Modell für Niedrigenergiehäuser mit Vollwasserummantelung und doppelter Scheibe. Neben diesem Klassiker unter den wassergeführten „aquaTECH“ Modellen sind wir erstmals dieses Jahr zu unseren Wurzeln zurückgekehrt, in dem wir einen wasserloren „airTECH“ Einsatz präsentierten. Dieser stellte sich direkt im neuen Design mit einer Keramik Brennraumauskleidung vor.

Abschließend ist zu sagen, dass ROHEM-Feuerungstechnik stolz ist auch dieses Jahr Teil der ISH und einer von 2.465 Herstellern mit rund 198.000 Besuchern gewesen zu sein – wir dürfen gespannt sein auf die Messe in 2017!

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